Antrag: Stärkung der Impfkampagne durch Kooperation mit Gynäkologen

Von Thomas Bloch

In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Senioren am 08. Dezember 2021 stellt die FDP-Ratsgruppe einen Antrag zur Stärkung der Impfkampagne durch Kooperation mit Gynäkologen.

Impfkampagne der Stadt Herne

Nachfolgend der Antrag im Wortlaut:

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung sucht den Kontakt zu lokalen Gynäkologen, um die Impfkampagne der Stadt Herne über diesen Personenkreis auszuweiten und diese zum Impfen in ihren Praxen zu befähigen.

Sachverhalt:

Die Impfquote stagniert bedauernswerterweise bundesweit. Eine Gruppe von Menschen, die der Impfung skeptisch gegenüber stehen sind jüngere Frauen, die dies damit begründen, dass sie Angst um ihre Fruchtbarkeit haben. Dies beruht auf der weit verbreiteten Fehlinformation, dass die mRNA-Impfstoffe die Fruchtbarkeit bis hin zur Unfruchtbarkeit senken würden. Diese Fehlinformation lässt sich durch den jeweiligen Gynäkologen entkräften. Die meisten Frauen haben zu ihrem behandelnden Gynäkologen ein gutes Vertrauens- und Behandlungsverhältnis. 

Die Impfkampagne soll sich dieses zu nutzen machen dadurch, dass Gynäkologen den Kontakt zu ungeimpften Frauen suchen, sie sachlich informieren, um die Desinformationen zu entkräften. Wenn diese Ärzte, dann auch noch im Anschluss die Impfung selbst durchführen können, entsteht eine weitere niedrigschwellige und von Empathie und Verständnis für die Sorgen junger Frauen gekennzeichnete Möglichkeit Menschen gegen Corona zu impfen.

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