VRR-Stationsbericht: Nückel (FDP): „Akzeptabel“ ist nicht gut

Thomas Nückel

Der VRR ist bescheiden – “akzeptabel” ist die Prämiennote beim VRR-Stationsbericht insgesamt, aber auch für die drei Herner Bahnhöfe. Übersetzt beginnen seine Schulnoten also mit 4- und dann kann es nur noch schlechter werden, meint der Herner FDP-Landtagsabgeordnete Thomas Nückel: „Auf jeden Fall hat man bei der Betrachtung der drei Herner Stationen der DB beide Augen nebst Hühneraugen zugedrückt.“ 

In der Tat, seien die Bahnhöfe für Pendler akzeptabel und alles funktionier manierlich – und die Stammkunden seien ja auch Kummer gewöhnt. Nückel: „Doch die Beobachter des VRR waren sicherlich nicht an einem Regentag in Herne und Wanne-Eickel. Besonders in Herne gleicht der Tunnel zu den Bahnsteigen einer Tropfsteinhöhle. Auch gibt es viele Stellen unter den Bahnsteigdächern, die undicht sind.“ Besonders ärgerlich findet der FDP-Verkehrspolitiker das in Herne immer noch fensterlose Wartehäuschen. Im Dezember hatte die DB-Managerin bei einem Ortstermin noch für den Winter Abhilfe versprochen. So sitzt man im Wind. Das Graffiti-Problem sei leider schwer zu bekämpfen. Die leeren Ladenlokale (im Wesentlichen die alten Fahrkartenschalter) in den Bahnhofsgebäuden von Herne und Wanne-Eickel sind nicht einladend, aber immerhin wurden die Fensterscheiben nett beklebt. 

Nückel (FDP) sieht auch Verbesserungen: „Positiv ist, dass die über viele Monate defekte Beleuchtung im hinteren Teil des Tunnels repariert wurde. Den VRR muss man loben: Die neuen Fahrkartenautomaten bieten nicht nur Abstellfläche für Gepäck, damit man beide Hände frei hat und die Tasche auf den nicht immer sauberen Boden stellen muss, sondern auch die neue Digitalanzeige über die nächsten Verbindungen am Kopf der Automaten begeistern.“