Nückel (FDP) zu SPD-Kritik an Polizeizahlen: SPD will ihr Versagen vertuschen

„Das Land täuscht nicht, sondern die SPD will ihre schweren Versäumnisse bei der  Personalplanung 2010 bis 2017 vertuschen“, mit diesen Worten kontert der Herner FDP-Landtagsabgeordnete Thomas Nückel die Kritik seiner SPD-Kollegen Vogt und Yüksel.

Nückel: “Die SPD-Politiker sitzen im Sandkasten unter dem Glashaus und tun so als könne man mit Förmchen Polizisten über Nacht backen.“

Die demographische Entwicklung und die Unterversorgung mit Personal sei von der SPD jahrelang ignoriert worden und deshalb wurde von der alten rot-grünen Landesregierung nicht ausreichend eingestellt und ausgebildet. SPD-Politiker haben sieben Jahre versagt und tun nun so, als könne man in einem Jahr diese Probleme aus der Welt schaffen. „Aber Veränderungen brauchen Zeit und Polizisten wollen gut ausgebildet sein“, so Nückel. Thomas Nückel FDP Herne

Die CDU/FDP-Landesregierung habe ihr Versprechen schnell umgesetzt und die Aktivitäten für Anwerbung und Polizeiausbildung forciert. Ab 2020 wird die Zahl der Polizisten so deutlich steigen.

„Wir haben für 2018 Stellen für 2300 Kommissarsanwärterinnen und  –anwärter geschaffen – so viele wie noch nie. Für 2019 sind sogar 2400 vorgesehen“ erläutert der FDP-Landtagsabgeordnete. Und weiter: “Durch die Einstellung von jährlich weiteren 500 Polizeiverwaltungsassistenten sorgen wir dafür, dass sich unsere Polizeibeamten und Polizeibeamtinnen wieder auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Und unterm Strich sind es aktuell  für das Gebiet des Polizeipräsidiums Bochum 30 Stellen mehr.“  Dass Vogt und Yüksel nun kritisierten, dass die Personalschwerpunkte verändert werden, zeige nun zum wiederholten Male, dass die SPD die Veränderung der Sicherheitslagen seit Jahren verschlafen habe.