JuLis Herne wundern sich über die Piraten-AL Fraktion!

Die Herner JuLis reagieren mit großer Verwunderung über die Kritik der Piraten-AL Fraktion am Kinder- und Jugendparlament. Dieses organisiert nächste Woche die erste “Fridays-for-Future“ Veranstaltung in Herne.

Eigentlich überrascht mich in der Herner Kommunalpolitik nicht mehr viel, aber die Piraten haben es dann doch noch geschafft. Bis heute dachte ich, dass sie über jede Form der Bürgerbeteiligung froh seien, gerade was junge Menschen angeht. So kann man sich irren!”, kommentiert der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Manuel Wagner die Angelegenheit.

Die Herner JuLis sind froh darüber, dass junge Menschen in Herne auf die Straße gehen und ihren Unmut kundtun. Es ist gut, dass sich junge Menschen engagieren und ihre Meinung kundtun!

Ich persönlich hatte nie ein Problem mit Fridays-for-Future. Zwar hätte ich mir, zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt, gewünscht, dass die Proteste nach der Schulzeit stattfinden. Aber wie lange wurde sich beklagt, dass die junge Generation unpolitisch sei. Mich freut es, dass junge Menschen nun auch in Herne, auf die Straße gehen und ihre Meinung offen äußern. Ich habe lieber eine Generation, die Stunden in der Schule verpasst, dafür aber um ihre Zukunft kämpft, als eine Generation, der alles egal ist!”, so Wagner weiter.

Die Kritik, die die Piraten-AL Fraktion am Kinder– und Jugendparlament äußert, kann die FDP-Nachwuchs-organisation nicht nachvollziehen.

Wir haben einen regen Austausch mit dem KiJuPa. Dass sie nicht auf Parteiveranstaltungen kommen wollen, verstehe ich voll und ganz. Dafür laden sie aber oft genug selbst zu Veranstaltungen ein und sind einem überparteilichen Austausch immer aufgeschlossen. Insbesondere Armin Kurpanik macht einen tollen Job und Kritik ist hier unangebracht. Viel mehr zeigt es, dass die Piraten-AL scheinbar keine Ahnung von der Arbeit des KiJuPas haben! Dass der Vorstoß für die Demo in Herne von der SPD gekommen ist, ist nun mal so. Man muss auch dem politischen Mitbewerber etwas gönnen können!”, so Wagner abschließend.